Wie sind Energieeffizienz-Netzwerke mit bestehenden Regelungen und Normen verknüpft?

Die Effizienznetzwerke zielen auf fundierten Kompetenzaufbau und -ausbau zum Thema Energieeffizienz und Energiekosten in den teilnehmenden Unternehmen ab. Sie bringen hierfür Praktiker aus den Unternehmen mit Kollegen anderer Unternehmen und ggf. externen Experten zu einem intensiven, längerfristigen fachlichen Austausch zusammen. Für die Netzwerke charakteristisch ist, dass sich die Unternehmen nach einer anfänglichen Bestandsaufnahme selbst unternehmensindividuelle Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz setzen – ebenso wie sich dann jedes Netzwerk ein gemeinsames Ziel setzt.

Investitionsentscheidungen über wirtschaftlich sinnvolle, Energiekosten sparende Effizienzmaßnahmen fällen die Unternehmen dann zumeist erst im Laufe dieses Prozesses.

Damit sind erhebliche Synergien möglich mit Blick auf Energieaudits oder Managementsysteme nach ISO 50001 oder ISO 14001. Denn mit diesen liegt im Unternehmen die anfängliche Bestandsaufnahme der Energiedaten bereits vor und kann für die Netzwerkteilnahme genutzt werden.

Auch Regelungen für KMU, z. B. das Vereinfachte System gemäß SpEfV, finden in der Netzwerkarbeit Anwendung.

Neben diesen Synergien mit geltenden Normen und Regelungen profitieren Unternehmen durch die Teilnahme am Netzwerk von

  • einer konkreten Zielsetzung zur Einsparung von Energiekosten,
  • einem intensiven fachlichen Austausch im Netzwerk und
  • dem Auf- und Ausbau der eigenen Energiekompetenz im Unternehmen.