Gibt es Fördermöglichkeiten, die im Rahmen der Netzwerkarbeit genutzt werden können?

Der Bund fördert Energieeffizienz-Netzwerke über verschiedene Projekte:

  • Die Bundesregierung unterstützt mit der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz Energieeffizienz-Netzwerke für KMU.
  • Mit dem Projekt Mari:e – Mach’s richtig energieeffizient“ wird auch im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative die Initiierung von Energieeffizienz-Netzwerken in KMU nach dem LEEN-Standard gefördert.
  • Das Bundesumweltministerium unterstützt darüber hinaus die Netzwerkinitiative mit dem Projekt „LEEN 100 plus“. Jedem Unternehmen, das an einem Energieeffizienz-Netzwerk nach LEEN teilnehmen möchte, bietet das Bundesumweltministerium die für die Netzwerkarbeit erforderlichen Lizenzen für die LEEN-Tools und -Arbeitshilfen kostenfrei an.

Des Weiteren bestehen umfangreiche Beratungsangebote und Fördermöglichkeiten für Effizienzmaßnahmen, etwa vom BAFA (z. B. das Programm zur Förderung von Querschnittstechnologien), verschiedenen Bundesländern und der KfW. Viele dieser Förderprogramme sind speziell auf KMU zugeschnitten.

Das BAFA fördert zudem die Einführung von Energiemanagementsystemen. Grundsätzlich können alle Unternehmen, die Energiemanagementsysteme erstmals einführen wollen, finanzielle Förderung für die Einführung beantragen. Ausgenommen sind solche Unternehmen, die die Besondere Ausgleichsregelung (§§ 63 ff. EEG) in Anspruch nehmen sowie Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die die Spitzenausgleichsregelung beantragen.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit können insbesondere die erste Energieberatung (Potenzialanalyse) sowie spezielle Umsetzungsmaßnahmen förderfähig sein.

Eine umfassende Übersicht der Förderprogramme mit direktem oder indirektem Bezug zu Aktivitäten der Energieeffizienz-Netzwerke finden Sie auf unserer Informationsseite zu Förderprogrammen.