Im Netzwerk Energie effizienter einsetzen – Eine Erfolgsgeschichte feiert zehnjähriges Jubiläum

Detmold, 24.05.2017. In 500 Netzwerken Maßnahmen zur Energieeffizienz entwickeln und umsetzen – damit wollen Bundesregierung und Wirtschaft seit 2014 einen deutlichen Schub beim Klimaschutz erreichen. Schon am 24. Mai 2007 hatten elf Unternehmen aus der Region mit der EnBW ein erstes, solches Netzwerk bei der Weidmüller Gruppe in Detmold auf den Weg gebracht. Genau zehn Jahre später trafen sich an gleicher Stelle rund 50 Firmenvertreter aus ganz Nordrhein-Westfalen um Rückschau zu halten und vor allem Perspektiven zu diskutieren.

10 Jahre NWT EnBW© EnBW

„Sehr gerne richten wir nach den Erfolgen der letzten Jahre diese Jubiläumsveranstaltung aus“, betonte Torsten Hocke, der als Energieexperte selbst viele Projekte bei Weidmüller betreut hatte. Er freue sich, Maßnahmen wie die Effizienzermittlung von Prozessen speziell an Spritzguss-Maschinen „live und vor Ort“ vorstellen zu können. Genau das entspreche der Grundidee der Netzwerke, erläuterte Lutz Lohmann. Dass sich „Wissen vermehrt, wenn man es teilt“, zeigten die Erfahrungen aus den vielen Netzwerken, die seit 2006 unter Federführung der EnBW entstanden seien. Zwischen fünf und zehn Prozent Einsparungen „sind in der Regel locker drin, und zwar nachhaltig“.

Für Lohmann ist es deshalb auch kein Wunder, dass viele Firmen über die dreijährige Laufzeit eines Netzwerks hinaus „an der Energieeffizienz gemeinsam weiter arbeiteten“. „Auch für uns eröffnete sich im Jahr 2007 die ideale Gelegenheit, mit anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen in dem damals neuen Feld auszutauschen“, erinnert sich Gerhard Linke, Umweltmanagementbeauftragter bei Weidmüller. „Zudem hatte die Europäische Union damals gerade den Aktionsplan zur Steigerung der Energieeffizienz verabschiedet.“

Doch wie lässt sich das Thema Energieeffizienz auch in den Köpfen der Mitarbeiter fest verankern – jenseits der technischen Projekte? Die lebhaften Diskussionen in Kleingruppen zeigten, dass auch solche Aspekte die Energiemanager stark umtreiben. Weitere Anregungen holten sich die Firmenexperten aus der Vorstellung „intelligenter“ Beleuchtungssysteme oder der effizienteren Verschaltung bestehender Kälte- und Wärmeströme zur Abwärmenutzung.

 

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