Zitate

Rainer Baake, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
„Mit der Teilnahme an Energieeffizienz-Netzwerken leisten [Unternehmen] einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende in Deutschland“.
(Pressemitteilung der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke zu den ersten 50 Netzwerken / April 2016)

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena)
„Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke trägt dazu bei, dass eine zunehmende Zahl von Unternehmen ihre Energieeffizienzpotenziale eigenverantwortlich erschließt. Gleichzeitig bereitet sie durch das wachsende Bewusstsein der Akteure weiteren Instrumenten der Energiewende den Weg“.

„Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist eine Gruppe mehrerer Unternehmen einer Region oder Branche, die zusammenarbeiten, um ihre Energieeffizienz zu steigern. Zentrales Element der Netzwerke ist ein gemeinsames Ziel und ein moderierter Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen. So gewinnen sie Know-how, mit dem sie ihre Energieeffizienz schneller steigern können. […] Die Evaluierung früherer Netzwerke zeigt, dass teilnehmende Unternehmen ihre Energieeffizienz im Schnitt deutlich stärker erhöhen konnten, als vergleichbare Unternehmen ohne Netzwerk.“
(Interview A. Kuhlmann in der ElektroWirtschaft/ Ausgabe 2/2016)

„Die Netzwerkinitiative wird die Energieeffizienz in Deutschland deutlich voranbringen. Das zeigen schon die Erfolge der bereits bestehenden Energieeffizienz-Netzwerke. Sie sind ein Paradebeispiel für angewandte Energiewende.“
(Pressemitteilung dena zur dena als Geschäftsstelle der IEEN im Dezember 2015)

„Die Bundesregierung hat Energieeffizienz zur obersten Priorität erklärt. Bundesweit haben sich bei einer Initiative der Bundesregierung und der Wirtschaft bereits 50 Netzwerke angemeldet, in denen Unternehmen gemeinsam an der Steigerung der Energieeffizienz in ihren Betrieben arbeiten. Das ist eine sehr gute Nachricht. Mit Dialog und Ideen bringen wir Energieeffizienz und die Energiewende voran.“  (Pressemitteilung der dena zum Auftakt der Berliner Energietage / April 2016)

„Die Bundesregierung und die führenden Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft sind sich einig, dass die Steigerung der Energieeffizienz für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Erschließung neuer Geschäftsmodelle ebenso zentral ist wie für die Energiewende und den Klimaschutz. Deshalb haben sie die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ins Leben gerufen.“
(Interview A. Kuhlmann in der ElektroWirtschaft/ Ausgabe 2/2016)

„Bis 2020 will die Initiative die Gründung von 500 Energieeffizienz-Netzwerken erreicht haben. Im NAPE hat die Bundesregierung den Netzwerken bis 2020 rund 75 Petajoule Energieeinsparung und 5 Millionen Tonnen Treibhausgas-Minderung zugerechnet. Damit gehört das Instrument zu den Großen. [..]

„Die Teilnehmer können in einem Netzwerk ihre wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale systematisch und professionell erschließen. Die bestehenden wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenziale liegen in der Regel bei mindestens 10 Prozent, können je nach Unternehmen aber auch 20 bis 30 Prozent erreichen. Werden sie effektiv gehoben, sinken für die Unternehmen die Kosten, was gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Zusätzlich befördern der Einsatz energieeffizienter Technologien und die systematische Optimierung der Prozesse die Innovationskraft in den teilnehmenden Unternehmen.“
(Quelle: ElektroWirtschaft – Ausgabe 2/2016)

Dr. Reiner Haseloff, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident zur Gründung des Energieeffizienz-Netzwerks Chemiestandort Leuna:
„Ich bin überzeugt, das Netzwerk ist der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der beteiligten Unternehmen, sondern des gesamten Standorts förderlich. Das ist auch für die Gesamtwirtschaft unseres Bundeslandes wichtig, denn der Chemiestandort Leuna ist von herausragender Bedeutung.“

 Ralf Ehret, Umweltmanagementbeauftragter, Sirona Dental Systems GmbH:
„Die Teilnahme am LEEN-Energieeffizienz-Netzwerk unterstützt uns dabei in mehreren Punkten. Als Basis steht zu Beginn die energetische Beratung, die zur Aufnahme des Status Quo dient und anhand deren Ergebnisse, realistische und individuelle Ziele abgeleitet werden können. Da das Netzwerk über vier Jahre angelegt ist, werden sowohl die Phasen der Analyse, der Planung, sowie eine nachhaltige Implementierung begleitet. Bei den regelmäßigen Netzwerktreffen findet ein breiter Erfahrungsaustausch statt und wir profitieren vom Know-how der Netzwerkteilnehmer. Vor Ort können Best-Practice Projekte direkt besichtigt und hinterfragt werden und es gibt wertvolle Tipps zur Umsetzung. Außerdem werden die Treffen professionell begleitet, somit erhält man zeitnah einen aktuellen Überblick bezüglich des neuesten Standes von Forschung und Entwicklung, sowie Neuigkeiten von Gesetzgeberseite.“

Ralf Putsch, Geschäftsführender Gesellschafter, KNIPEX-Werk C. Gustav Putsch KG:
„Wir interessieren uns für eine Teilnahme an einem Energieeffizienz-Netzwerk, da der unternehmensübergreifende Austausch von Wissen und Erfahrungen dazu beitragen kann, voneinander zu lernen und so neue Potentiale oder gar Synergieeffekte für mehr Energieeffizienz aufzudecken.“

Martin Eisenreich, Leiter Einkauf, Erlus AG:
„Spannend ist, dass sich branchenunabhängig alle Teilnehmer den gleichen Herausforderungen stellen: Wie sorgt man bei der Beleuchtung, der Kälte- und Wärmeversorgung sowie beim Stromverbrauch für mehr Effizienz? Das führt zu einem ungezwungenen und wertvollen Austausch – ohne Berührungsängste. Es entsteht ein echtes Netzwerk der Gleichgesinnten. Die Treffen finden ja immer in einem Betrieb vor Ort statt. Somit reden wir nicht nur über allgemeine Themen, sondern nehmen gleich die Praxis in Augenschein.“

Hubert Hermelingmeier, Zentraler Energiemanagementbeauftragter, Miele & Cie. KG:
„Im Effizienz-Netzwerk finden wir Unterstützung bei der Ermittlung weiterer Einsparpotenziale. So konnte das Werk in Bünde beim Aufbau eines neuen Blockheizkraftwerks von den Erfahrungen eines anderen Unternehmens aus der Region profitieren, das bereits eine vergleichbare Anlage umgesetzt hat.“