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Hubert Hermelingmeier

Zentraler Energiemanagementbeauftragter der Miele & Cie. KG.

Netzwerke stellen einen gewinnbringenden Wissenstransfer auf regionaler Ebene dar

Für Miele hat der verantwortungsvolle Einsatz aller Ressourcen einen besonderen Stellenwert. Daher ist gerade beim Thema Energieeffizienz ein LEEN-Netzwerk eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Austausch und Wissenstransfer.

Miele ist seit vielen Jahren Mitglied in verschiedenen LEEN-Netzwerken und  bringt dabei seine Erfahrungen ein, die das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahrzehnten bei der Optimierung der Energieeffizienz in seinen Werken gesammelt hat.

Der effiziente Einsatz von Energie nimmt bei Miele nicht nur in der gesamten Produktpalette, sondern auch in den Produktionsstätten eine bedeutende Rolle ein. So sind alle europäischen Miele-Standorte bereits nach der internationalen Energiemanagementnorm ISO 50001 zertifiziert.

Im Rahmen des betrieblichen Umweltschutzes konnte der Energieverbrauch seit dem Basisjahr 2000 bereits um über 18 Prozent gesenkt und damit 57 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Allein die neue, noch energieeffizientere Gebäudetechnik und Beleuchtung eines neuen Bürokomplexes am Stammsitz in Gütersloh spart pro Jahr 2.860.000 kWh ein. „Die daraus resultierende CO2-Einsparung von 535.000 Kilogramm (kg/a) entspricht dem Bedarf von 420 Einfamilienhäusern“, berichtet Hubert Hermelingmeier, zentraler Energiemanagementbeauftragter bei Miele.

Miele selbst findet im Effizienz-Netzwerk Unterstützung bei der Ermittlung weiterer Einsparpotenziale. So konnte das Werk in Bünde beim Aufbau eines neuen Blockheizkraftwerks von den Erfahrungen eines anderen Unternehmens aus der Region profitieren, das bereits eine vergleichbare Anlage umgesetzt hat.

Das Ziel es ist nun, bis 2016 die CO2-Emissionen des Unternehmens um weitere drei Prozent zu senken.  Miele plant, sich auch weiterhin in Energieeffizienz-Netzwerken zu engagieren.