Workshop zur Vorstellung neuer Energieeffizienz-Förderprogramme des BMWi – Rückblick

Im Rahmen der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke fand am 7. Juni 2016 ein exklusiver Workshop für registrierte Energieeffizienz-Netzwerke und die beteiligten Verbände und Organisationen der Wirtschaft statt. Über 40 Teilnehmer versammelten sich im Hörsaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuen Programme des BMWi zur Förderung der Energieeffizienz in Unternehmen. Mit den wettbewerblichen Ausschreibungen für Stromeffizienz – STEP up!, den Programmen zur Abwärmenutzung und zu Querschnittstechnologien sowie mit dem Pilotprojekt Einsparzähler baut das Ministerium die Förderung in diesem Sektor deutlich aus.

In seiner Einführung berichtete Thorsten Herdan, Leiter Abteilung II des BMWi, von der Vorreiterrolle Deutschlands im Bereich der Energieeffizienz. Deshalb werden deutsche Programme, wie die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, im Ausland mit großem Interesse verfolgt. Stefan Besser, Leiter Fachreferat Grundsatz Energieeffizienz und rationelle Energienutzung des BMWi, informierte über die Bedeutung der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und gab einen kurzen Überblick über die in den nächsten Monaten geplanten Aktivitäten und Veröffentlichungen der Initiative – wie Flyer, Online-Netzwerkkarte, interaktiver Leitfaden oder Jahresveranstaltung am 20.9. Zusätzlich kündigte er die bevorstehende Veröffentlichung des Grünbuchs Energieeffizienz an und forderte die Teilnehmer dazu auf, sich am geplanten Konsultationsprozess für diese mittelfristige Energieeffizienzstrategie zu beteiligen.

Fachreferenten des BMWi und der Durchführungsorganisationen und Projektträger gaben dann einen Überblick über die Details der aktuellen Förderprogramme. Aus den Fragen und Anmerkungen der Gäste entwickelte sich ein für alle Beteiligten interessanter Austausch.

Abschließend diskutierten die Netzwerkakteure mit dem BMWi und der Geschäftsstelle über netzwerkspezifische Fragestellungen, wie beispielsweise Netzwerkziele, Monitoring und Netzwerktypen.