Bis zu 50 % Förderung für mehr Energieeffizienz im Unternehmen

Nutzen auch Sie die Chance auf eine Förderung von bis zu 50 Prozent ohne Förderdeckel und De-minimis-Beschränkung. In der folgenden Projektidee sind die wichtigsten Informationen zum Förderwettbewerb Energieeffizienz zusammengestellt.

Projektbeispiel: Abwärmenutzung in der Bäckerei

Eine Großbäckerei möchte ihren Energieverbrauch durch eine Zwischenspeicherung der Wärmeenergie senken und plant für diese Maßnahme förderfähige Investitionsgesamtkosten in Höhe von 225.000 €. Durch die Nutzung der Abwärme können jährlich 400 MWh Erdgas (81 t CO2) und 90 MWh pro Jahr Strom (48 t CO2) eingespart werden. Bei einem Erdgaspreis von 0,05 €/kWh und einem Strompreis von 0,19 €/kWh amortisiert sich die Effizienzmaßnahme ohne Förderung nach gut sechs Jahren. Das Unternehmen kann nun selbst entscheiden mit welcher Fördersumme es in den Förderwettbewerb geht.

Projektdaten:

  • Förderfähige Investitionskosten*: 225.000 €
  • CO2-Einsparung durch Maßnahmenumsetzung: 129 t/a

*Die tatsächliche Höhe der jeweils förderfähigen Kosten hängt letztlich davon ab, welchen Anteil an den Gesamtinvestitionskosten die effizienzbezogenen Kosten (Investitionsmehrkosten und -nebenkosten) aufweisen.

Mit maximaler Förderung amortisiert sich die Maßnahme bereits nach drei Jahren. Die beantragte Förderquote bestimmt letztlich die Höhe der Förderung, die Fördereffizienz und die Platzierung im Wettbewerb!

Der Förderwettbewerb ist akteurs-, sektor- und technologieoffen und fördert investive Maßnahmen, bei denen Unternehmen in energieeffiziente Technologien investieren (Strom und Wärme) sowie den Anteil der erneuerbaren Energien zur Bereitstellung von Prozesswärme ausbauen, die sich ohne Förderung erst nach einem Zeitraum von mindestens vier Jahren (energiekostenbezogene Amortisationszeit) rechnen würden. Das zentrale Kriterium für die Förderentscheidung im Wettbewerb ist die Fördereffizienz, d.h. die beantragte Förderung pro eingesparte Tonne CO2. Je höher die Einsparung oder je geringer die beantragte Förderung ist, desto besser ist die Fördereffizienz und damit die Chance, zu den geförderten Projekten einer Wettbewerbsrunde zu gehören.

Der Antragsteller entscheidet dabei selbst, mit welchen Maßnahmen die Energieeffizienz verbessert und so Einsparpotentiale erschlossen werden und welche Förderhöhe er im Wettbewerb beantragen möchte.

Weitere Inspirationen zu förderfähigen Projekten im Förderwettbewerb finden Sie auf der Programm-Webseite unter Projekte.

Nutzen Sie vorab auch den Fördereffizienz-Rechner für eine schnelle und einfache Prüfung Ihrer Idee!  Mit dem Rechner ermitteln Sie einfach und schnell welche Fördereffizienz Ihr Projekt aufweist und ob Ihr Vorhaben die Anforderung des Programms von einer energiebezogenen Amortisationszeit von mindestens vier Jahren erfüllt. Zudem können Sie selbst errechnen, wie viel Förderung Sie für Ihr Projekt bekommen können.

Weitere Informationen: www.wettbewerb-energieeffizienz.de