Die Initiative

Die Initiative: kurz und knapp

Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke (IEEN) ist ein Aktionsbündnis zwischen der Bundesregierung und 22 Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft. Sie verfolgt das Ziel, deutschlandweit 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke bis Ende 2020 zu gründen.

Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) werden den Netzwerken bis 2020 rund 75 Petajoule Energieeinsparung und 5 Millionen Tonnen Treibhausgas-Minderung zugerechnet.
Hier finden Sie die offizielle Vereinbarung zur Initiative.

Energieeffizienz-Netzwerke: kurz und knapp

Ein Energieeffizienz-Netzwerk ist ein freiwilliger, systematischer, zielgerichteter und unbürokratischer Erfahrungs- und Ideenaustausch von branchenspezifischen oder –übergreifenden Unternehmen über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren. Jedes Netzwerk besteht in der Regel aus 8 bis 15, mindestens jedoch 5 Unternehmen und wird durch einen Träger initiiert – dies können neben Wirtschaftsverbänden und -organisationen auch Kammern, Energieversorger, Unternehmen, Kommunen, Dienstleister oder Energieagenturen sein.

Nach einer qualifizierten Energieberatung der teilnehmenden Unternehmen legt jedes Unternehmen ein eigenes Einsparziel für die Laufzeit des Netzwerks fest. Aus den kumulierten Einsparzielen aller Unternehmen ergibt sich ein Einsparziel für das Netzwerk insgesamt.

In regelmäßigen Netzwerktreffen findet ein Erfahrungsaustausch zwischen den Energieexperten der beteiligten Unternehmen und externen Fachleuten statt. Häufig sind diese mit gegenseitigen Betriebsbesichtigungen verbunden. Die gesamte Netzwerkarbeit wird von Experten moderiert bzw. begleitet.

Durch ein jährliches Monitoring wird die Zielerreichung überprüft und die Teilnehmer werden über die erreichten Energie- und CO2-Einsparungen informiert.


Die Partner in der Übersicht:

Träger der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie 22 Verbände und Organisationen der deutschen Wirtschaft:

  1. AGFW (Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK)
  2. BBS (Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden)
  3. BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft)
  4. BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie)
  5. BGA (Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen)
  6. BVE (Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie)
  7. BV Glas (Bundesverband Glasindustrie)
  8. DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag)
  9. HDE (Handelsverband Deutschland)
  10. IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V.
  11. MWV (Mineralölwirtschaftsverband)
  12. VCI (Verband der Chemischen Industrie)
  13. VDMA (Verband Deutscher Maschinen – und Anlagenbau)
  14. VDP (Verband Deutscher Papierfabriken)
  15. VEA (Bundesverband der Energie-Abnehmer)
  16. VIK (Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft)
  17. VKU (Verband kommunaler Unternehmen)
  18. WVMetalle (Wirtschaftsvereinigung Metalle)
  19. WVStahl (Wirtschaftsvereinigung Stahl)
  20. ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks)
  21. ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik – und Elektronikindustrie)
  22. ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V)